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Neubau als Motivationskick

STADTLOHN. Nach über 20 Jahren in der Neustraße hat die Versicherungsdirektion Voss & Hilverling mit dem Umzug an die Mühlenstraße nun ein neues Zuhause gefunden.

Als T-förmiger Bungalow angelegt, erstreckt sich der neue Firmensitz der Versicherungsdirektion Voss & Hilverling entlang der Mühlenstraße in Stadtlohn. Dank der offenen Struktur mit den bodentiefen Fenstern und der breiten Glasfront gelangt sehr viel Tageslicht ins Innere.

7.02.2022

Gut Ding will Weile haben; so sagt zumindest der Volksmund. Und das trifft auch für den Neubau der Versicherungsdirektion Voss & Hilverling an der Mühlenstraße in Stadtlohn zu. Dabei ist hier bestimmt nicht die Bauzeit des modernen Bürokomplexes gemeint – denn den Umzug konnte man sogar schon drei Wochen früher als geplant starten – sondern die Suche nach einem idealen Standort.

Lange Suche beendet

„Fünf Jahre haben wir in Stadtlohn ein passendes Grundstück gesucht, bis wir hier an der Mühlenstraße fündig geworden sind“, erklärt Stefan Hilverling, Geschäftsführer der Versicherungsdirektion Voss & Hilverling, froh über den neuen Standort mitten an einer der meist frequentierten Straßen Stadtlohns.

W. Daume

Auf dem ehemaligen Gelände der Tramin-Tankstelle ist in den vergangenen Monaten ein moderner Bürokomplex in T-Form entstanden, der maßgeschneidert nach den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter entworfen wurde. „Während der gesamten Planungs- und Entwurfsphase haben wir immer wieder Ideen und Anregungen aus dem Team mitgenommen, damit am Ende hier auch jeder Mitarbeiter ideale Arbeitsbedingungen vorfindet“, so Stefan Hilverling weiter.

Und ideale Arbeitsbedingungen waren auch der dringlichste Grund für den Neubau an der Mühlenstraße. „Das alte Büro in der Neustraße ist gerade in den letzten Jahren einfach zu klein geworden“, erklärt Hilverling, „Da hatten wir so wenig Büroräume, dass ein Arbeitsplatz sogar in die Küche verlegt werden musste.“ Ideale Bedingungen sehen natürlich anders aus. Mit dem Umzug an die Mühlenstraße hat sich dies nun grundlegend geändert. Während in der Neustraße dem gesamten Team gerade einmal 180 Quadratmeter Bürof läche zur Verfügung standen, sind es nun über 400. Platz genug, dass nun auch jeder Mitarbeiter sein eigenes, geräumiges Büro mit bodentiefen Fenstern hat.

Dabei standen bei den Anregungen der Mitarbeiter aber nicht nur die eigenen Büros ganz weit oben auf der Liste. Sondern auch die Sozialräume sollten bei dem Neubau einen besonderen Stellenwert einnehmen. Eine geräumige und vollständig eingerichtete Küche samt großem Aufenthaltsbereich dient jetzt allen Mitarbeitern nicht nur als Ort, wo man sich eben schnell einen Kaffee zieht, sondern sich auf ein Gespräch trifft oder nach Feierabend in gemütlicher Runde zusammenkommt.

Mitarbeiterwohl steht im Mittelpunkt

Aber auch vernünftige Schulungs- und Besprechungsräume waren dem gesamten Team ein großes Anliegen. Ganz einfach, weil dies bisher einfach immer gefehlt hat. „In den letzten Jahren mussten wir vermehrt auf Räumlichkeiten außerhalb unseres eigenen Büros zurückgreifen, wenn wir mal alle gemeinsam eine Besprechung hatten“, so Hilverling weiter.

Diese Zeit ist mit dem Neubau nun beendet. Im neuen Bürokomplex ist im Längsriegel entlang der Mühlenstraße der Eingangsbereich mit Empfang, der große Besprechungsraum, die Küche und die Sanitärräume untergebracht. Dieser ist leicht vom Querriegel mit den Einzelbüros und dem internen Besprechungsbereich abzutrennen und kann nun auch an andere Unternehmen vermietet werden. „Falls bei unseren Kunden oder Partnern mal nicht genügend Platz vorhanden ist, so wie es bei uns in der Vergangenheit war“, freut sich Stefan Hilverling darauf, in Zukunft anderen Unternehmen so etwas helfen zu können.

In nicht einmal einem Jahr Bauzeit ist an der Mühlenstraße ein moderner Bürokomplex entstanden, der keine Wünsche offenlässt. „Dabei haben wir uns bewusst für ein einstöckiges Gebäude entschieden, um kurze Wege zu haben und die Kommunikation zu fördern“, erklärt Hilverling weiter.

Modern und offen gestaltet

Die klar gegliederte Fassade mit Elementen aus Holz, Beton und einem Verblendermauerwerk mit angedeuteter Patina, verleiht dem Neubau einen modernen Touch, der sich auch im Inneren überall wiederfinden lässt. Und dank der überwiegend bodentiefen Fenster fällt viel Tageslicht in alle Bereiche. Zudem haben alle Büros einen offenen Blick auf den parkähnlich gestalteten Außenbereich. So kann auch mal der Blick vom Schreibtisch ins Grüne schweifen.

Und das Thema grün stand auch bei der Wahl der Haustechnik an oberster Stelle. In dem neuen Bürogebäude wurde eine energetisch hocheffiziente Anlagentechnik zur Beheizung und Klimatisierung installiert. Bewusst wurde hier auf übliche Systeme, wie eine Fußbodenheizung, Betonkernaktivierung oder Kühldecken verzichtet. Stattdessen entschied man sich für ein sogenanntes VFR-System, welches beispielsweise einige Büros heizen und benachbarte Räume kühlen kann. Energieströme werden zuerst innerhalb des Gebäudes ausgeglichen. Reicht das nicht aus, wird erst dann die außenstehende Wärmepumpe zur Unterstützung zugeschaltet. Jeder Raum kann individuell beheizt oder gekühlt werden.

Zudem sorgt eine zentrale Lüftungsanlage mit einem hohen Wärmerückgewinnungsgrad für eine vollflächige Be- und Entlüftung aller Räume. Die Lüftung spart Energie und erlaubt es, die Fenster geschlossen zu halten. Dadurch bleibt der Lärm draußen. Abgerundet wird die Anlagentechnik durch eine auf dem Dach installierte Photovoltaik-Anlage. Diese stellt Strom für den Eigenverbrauch und somit auch für die Anlagentechnik bereit. Das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.

Seit gut zwei Monaten ist der neue Firmensitz an der Mühlenstraße nun bereits bezogen. Und die Begeisterung über das Ergebnis ist beim gesamten Team immer noch spürbar. „Der Neubau hat allen noch einmal einen zusätzlichen Motivationskick gegeben“, freut sich Stefan Hilverling über den gelungenen Neubau. Aber auch die Bauzeit war für ihn als Bauherrn überraschend positiv. „Wir sind im Budget geblieben und konnten sogar drei Wochen vor dem geplanten Start bereits einziehen. Dabei gab es während der gesamten Bauzeit nicht einmal Ärger, sehr großes Lob an alle beteiligten Firmen und den Architekten. Da überlegt man doch gleich direkt wieder zu bauen“, lacht Hilverling abschließend.

Nächste Generation steht bereit

Nächste Generation steht bereit

Den passenden Nachwuchs zu finden ist auch im Versicherungswesen nicht einfach. Deshalb ist Stefan Hilverling froh, mit Florian Brinkmann, Eva Krasenbrink und Thomas Hinske-Tenbrink (v.l.) gleich drei fähige Studenten mit im Team zu haben, die dafür garantieren, dass auch in Zukunft die Kunden und Partner bei Voss & Hilverling weiterhin auf Fachwissen und Kompetenz vertrauen können. FOTO GERWING
Den passenden Nachwuchs zu finden ist auch im Versicherungswesen nicht einfach. Deshalb ist Stefan Hilverling froh, mit Florian Brinkmann, Eva Krasenbrink und Thomas Hinske-Tenbrink (v.l.) gleich drei fähige Studenten mit im Team zu haben, die dafür garantieren, dass auch in Zukunft die Kunden und Partner bei Voss & Hilverling weiterhin auf Fachwissen und Kompetenz vertrauen können. FOTO GERWING